Ramsau am Dachstein, 23. Mai 2024 – hat eine neue Attraktion: die komplett sanierte Bergstation auf 2700 Metern Seehöhe. Nach neun Monaten intensiver Bauarbeiten unter extremen Wetterbedingungen wurde das Projekt erfolgreich abgeschlossen und im Rahmen einer feierlichen Zeremonie eingeweiht.

Steilwände, bei denen es bis zu 600 Meter in die Tiefe geht, eisige Winde mit Geschwindigkeiten bis zu 150 km/h, Sonnenschein und plötzlichem Neuschnee. „So eine Baustelle machst du nur einmal im Leben,“ sagte Georg Bliem, Geschäftsführer der Planaibahnen. „Da brauchst du Firmen, die sich da drübertrauen, und Mitarbeiter, die hochalpine Erfahrung haben.“

Die Bauarbeiten stellten die Beteiligten vor außergewöhnliche Herausforderungen. Der 43 Meter hohe Kran musste in Dutzende Einzelteile zerlegt, mit Hubschraubern auf den Gipfel geflogen und dort wieder zusammengesetzt werden. Doch nicht nur die Menschen, auch die Technik musste den extremen Bedingungen trotzen.

Drei Timelapse-Baustellenkamerasysteme wurden eingesetzt, um den Bauprozess zu dokumentieren und zu überwachen. Eine dieser Kameras diente der Erstellung eines Zeitraffervideos in Kinoqualität, das den kompletten Umbauprozess zeigt. Zwei weitere Kameras wurden genutzt, um den Kran und die Gondel im Auge zu behalten und so die Sicherheit auf der Baustelle zu gewährleisten.

Das Ergebnis dieser herausfordernden Arbeit konnte sich sehen lassen: Bei der feierlichen Eröffnung wurde der beeindruckende Zeitrafferfilm präsentiert, der die umfangreichen Bauarbeiten und die extreme Witterung dokumentierte. Die neue Bergstation am Dachstein steht nun als Symbol für menschliche Ingenieurskunst und Entschlossenheit, den Naturgewalten zu trotzen.

Mit der Eröffnung dieser modernisierten Bergstation beginnt eine neue Ära am Dachstein, die sowohl Touristen als auch Einheimische begeistern wird.