Das neue Wiener Sportclub Stadion öffnete am Wochenende seine Tore. Am Freitag stieg  das mit Spannung erwartete Eröffnungsspiel gegen den SV Horn, Anpfiff war um 19.30 Uhr.

Die Idee für die neue Arena entstand bereits 2017 als Heinz Palme, internationaler Sportmanager und General Coordinator der Fussball WM 2006 sowie das Architektenduo Albert Wimmer und Georg Heinrich beisammensaßen. Aus der Vision wurde über die Jahre ein konkreter Plan, getragen von klaren Vorstellungen und dem Mut zur Umsetzung. Erst nach den Abrissarbeiten 2024 konnte in der Alszeile jener Neubau entstehen, der auf Atmosphäre, Gemeinschaft und Verbundenheit ausgerichtet ist. Nur knapp zwei Jahre später präsentiert sich die Anlage heute in neuem Glanz.

Die 22 Millionen Euro teure Revitalisierung markiert einen Meilenstein für den Traditionsklub, der hier auf historischem Boden spielt. Schon 1904 rollte an der Alszeile der Ball. Klein, kompakt und doch voller Stimmung zeigt sich die modernisierte Anlage, die ihren legendären englischen Charme bewahrt hat. Mit Blick auf die Anhöhe mit ihren Villen, eingebettet in eine anmutige Wohngegend, wird Dornbach nicht umsonst als das „Fulham Wiens“ bezeichnet.

Die Anlage, im Eigentum der Stadt Wien, bietet Platz für rund 5600 Zuschauer und  ist auf vielseitige Nutzung ausgelegt. Sie entspricht dem Standard UEFA-Kategorie 2 und steht neben dem Spielbetrieb des Wiener Sport-Clubs auch für Frauenfußball, Nachwuchsbewerbe sowie American Football und Rugby zur Verfügung.

Timelapse Systems begleitete den gesamten Abriss und Neubau mit Zeitrafferaufzeichnungen und Drohnenflügen. Der daraus entstandene Imagefilm, ergänzt durch Echtzeitaufnahmen vom letzten Spiel im alten Stadion und vom Eröffnungsspiel im neuen, schlug bei seiner Premiere eine visuell stimmige Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart des Traditionsklubs.